Kostenübernahme von Hilfsmitteln durch die Kostenträger

Grundsätzlich übernehmen die Kostenträger 100 Prozent der Kosten für zugelassene Hilfsmitteln. Dies gilt insbesondere, wenn es sich bei dem Kostenträger um eine Berufsgenossenschaft, Gemeinde- oder Landesunfallkasse oder ein Sozialamt handelt.

Wie immer bei solchen allgemein gültigen Aussagen gibt es auch Ausnahmen:

Bei den gesetzlichen Krankenkassen ( wie z.B. AOK, IKK, BKK, TKK, BEK, DAK, etc.) gibt es bei einigen Hilfsmitteln eine gesetzlich vorgeschriebene Kostenbeteiligung des Patienten. Dies ist die 10% - Zuzahlung, mind. 5,00 €, max. 10,00 € pro Leistung bei orthopädischen Bandagen, orthopädischen Einlagen sowie bei Hilfsmitteln im Bereich der Kompressionstherapie (z.B. Kompressionsstrümpfe).

Bei orthopädischen Schuhen und Hausschuhen erhebt der Gesetzgeber einen generellen Eigenanteil für den Gebrauchswert. Dieser ist grundsätzlich zu bezahlen und hat nichts mit den Zuzahlungen (Rezeptgebühr) zu tun. Die Höhe des für Sie geltenden Eigenanteils/Gebrauchswertanteils können Sie individuell bei Ihrer Krankenkasse erfragen.

Quelle: teilweise aus http://www.orthopaedie-werber.de/p_info.html (26.05.04)